Achilles-Ferse
Schade.
Achim Achilles ist seit Jahren der erste Kolumnist, der den verstaubten Nachrichtenmief bei den Üblichen Verdächtigen ein bisschen aufgelockert hat, ohne sofort und unmittelbar als strunzdumm und verwandt mit einem gewissen Wagner bei der anderen Feldpostnummer erkennbar zu sein. Und er hat zumindest einem Printmedium mit dem Charme von Hornbrille und Nierentisch den Touch eines modernen Magazins gegeben, das sich auch mal was traut, statt immer nur im pseudoneutralen und daher meinungslosen Berichten zu versanden.
Und so hat Achilles serienweise Kolumnen für Spiegel-Online verfasst, immer rund ums Thema Joggen und immer unter galliger Ächtung der seltsamen Gestalten, die im Sommer mit Skistöcken durchs Unterholz watscheln, korrigiere, walken.
Und was passiert heute ? Sie treten den Beweis an, dass unsere Journaille noch genauso wenig Arsch in der Hose hat wie vor zehn, zwanzig oder 100 Jahren. Denn die obersten Bedenkenträger, offiziell Chefredakteure genannt, fühlen sich bemüssigt, eine Entschuldigung für eine Kolumne abzudrucken. IN DREI SPRACHEN !
Freunde, Ihr seid peinlich. An Eurer Stelle würde ich mich schämen. Statt über die Handvoll Berufsbetroffener zu lachen, die sich pavlowschen Hunden ähnlich immer dann aufregen, wenn mal jemand nicht unter Zuhilfenahme des Konjunktiv II formuliert, und statt den guten Achilles als Antwort auf die Lackaffen gleich noch einen draufsetzen zu lassen, kuscht Ihr Beamtenhirne und erklärt uns stattdessen, was Satire angeblich ist, und was sie darf. Als ob gerade Ihr diejenigen wärt, die uns dieses nahebringen könnten !
Experiment Moderne gescheitert, zurück zum Schreibstubenjounalismus mit Absegnung durch drei Instanzen. Möge es Euch eine Million Leser kosten. Und Achilles, wechsel den Namen, und geh zur Konkurrenz. Die Schisshasendichte ist in anderen Redaktionen deutlich dünner.
Achim Achilles ist seit Jahren der erste Kolumnist, der den verstaubten Nachrichtenmief bei den Üblichen Verdächtigen ein bisschen aufgelockert hat, ohne sofort und unmittelbar als strunzdumm und verwandt mit einem gewissen Wagner bei der anderen Feldpostnummer erkennbar zu sein. Und er hat zumindest einem Printmedium mit dem Charme von Hornbrille und Nierentisch den Touch eines modernen Magazins gegeben, das sich auch mal was traut, statt immer nur im pseudoneutralen und daher meinungslosen Berichten zu versanden.
Und so hat Achilles serienweise Kolumnen für Spiegel-Online verfasst, immer rund ums Thema Joggen und immer unter galliger Ächtung der seltsamen Gestalten, die im Sommer mit Skistöcken durchs Unterholz watscheln, korrigiere, walken.
Und was passiert heute ? Sie treten den Beweis an, dass unsere Journaille noch genauso wenig Arsch in der Hose hat wie vor zehn, zwanzig oder 100 Jahren. Denn die obersten Bedenkenträger, offiziell Chefredakteure genannt, fühlen sich bemüssigt, eine Entschuldigung für eine Kolumne abzudrucken. IN DREI SPRACHEN !
Freunde, Ihr seid peinlich. An Eurer Stelle würde ich mich schämen. Statt über die Handvoll Berufsbetroffener zu lachen, die sich pavlowschen Hunden ähnlich immer dann aufregen, wenn mal jemand nicht unter Zuhilfenahme des Konjunktiv II formuliert, und statt den guten Achilles als Antwort auf die Lackaffen gleich noch einen draufsetzen zu lassen, kuscht Ihr Beamtenhirne und erklärt uns stattdessen, was Satire angeblich ist, und was sie darf. Als ob gerade Ihr diejenigen wärt, die uns dieses nahebringen könnten !
Experiment Moderne gescheitert, zurück zum Schreibstubenjounalismus mit Absegnung durch drei Instanzen. Möge es Euch eine Million Leser kosten. Und Achilles, wechsel den Namen, und geh zur Konkurrenz. Die Schisshasendichte ist in anderen Redaktionen deutlich dünner.
castagir - 28. Jun, 19:58