Samstag, 7. August 2010

Farblaserkühlschrank

Das Klingeln war anders als sonst. Es konnte weder Anton sein, der Standardpostbote mit dem Hang auf der Klingel einzupennen, noch dessen Urlaubsvertretung Waldemar, welcher die Klingel nur aus fünf Metern Entfernung anguckt und die Sendung grundsätzlich im Erdgeschoss abgibt.

Der capt'n hechtet vom Schreibtisch zur Tür, öffnet, und vor ihm steht ... ein schnaufender Kühlschrank mit Beinen der ihn fragt: 'bin i hier richtig bei castagir?'

'Jaha, das bin ich...' stammelt der capt'n, während sich der Kühlschrank durch die Türe in die Diele windet.

'I hob do a Lieferung für Eana' spricht der Kühlschrank in tiefstem Bayerisch und gleitet langsam zu Boden. Hinter ihm erscheint wie aus dem Nichts Goliaths Bruder. Auch er spricht bayerisch, während er die zerknüllten Lieferpapiere aus der Bauchttasche seines Blaumanns puhlt.

'Do unten müssens guiddieren' meint er und hält dem capt'n einen Stift hin.

Mittelmässig unausgeschlafen und schwankend zwischen Widerspruch und Respekt vor Goliaths Grösse wendet dieser vorsichtig ein 'Ich hab doch aber gar keine Waschmaschine bestellt, ist die vielleicht für meinen Nachbarn?'. Sekunden später ergreift ihn Angst um seine Spiegel, weil Goliath brüllend loslacht.

'Naaa, des is scho für Eana, und des is koa Waschmaschine, die war nu a weng schwerer, des is bloas a Drugger.'

Unterschrift und Trinkgeld später poltert Goliath immernoch glucksend die Treppe runter und der capt'n steht in seiner eh verbauten Diele und zwängt sich um den Karton herum.

Nach kurzer Beratung von Kleinhirn und Schlafzentrum wird beschlossen, sich Richtung Küche zu zwängen, einen gigantischen Eimer Kaffee anzurühren und das Problem als solches vorerst zu ignorieren.

Zwei Eimer Kaffee später geht der capt'n Richtung Diele um zu ergründen, ob Kartongrösse und Gewicht einhergehen. Ein kurzes Rütteln am Karton zeigt eindeutig, dass dieser mit dem Fussboden verschweisst ist und sich deshalb nicht bewegt... das Kleinhirn empfiehlt Duschen und Einkaufen, der capt'n stimmt zu.

Vom Einkaufen zurück zwängt sich der capt'n erneut am Karton vorbei in die Küche. Es beginnt ihm langsam zu stinken dass dieser Koloss seine Diele verstopft und als ihm einfällt dass er vergessen hat die Post mit hochzunehmen fällt ihm auf, wie oft er doch das Haus verlässt. Na gut, dann eben vorerst keine Post.

Nachdem er den Karton oben geöffnet und die Anleitung entnommen hat liest der capt'n, dass er für den Fall einer Rücksendung den Karton möglichst behalten solle. Behalten ??? In anderen Ländern wohnt da eine dreiköpfige Familie drin !!

Er zückt das Teppichmesser und macht mit einem Längsschnitt aus dem Karton einen begehbaren Schrank.

Schnee ? Mitten im August ? Wenn's sogar drinnen schneit muss es ziemlich kalt geworden sein ... der capt'n watet beinahe kniehoch durch Styroporkügelchen, die sich wie ein Tsunami aus dem Karton bis in die Küche ergiessen.

'Gut, muss ich mir wenigstens nicht überlegen, was die Putze Fussbodenkosmetikern / Facility Managerin nächste Woche macht' denkt sich der capt'n und schleift den Inhalt des Kartons ins Wohnzimmer. Er schleift, er trägt nicht, denn auch der Kartoninhalt ist fest mit dem Fussboden verbunden.

Mit sich zieht er eine Wolke weisser Schneeflocken was den Vorteil hat, das er im nur noch knöchelhohen Belag in der Diele nach und nach das gesamte Zubehör entdeckt.

Der für das Monstrum vorgesehene Platz würde ausreichen, wenn er nicht oben auf der bauchhohen Kommode wäre. Der capt'n wagt es trotzdem und wuchtet 36 Kilo Drucker auf die Ablage. Die Kommode knarzt jämmerlich, bricht jedoch nicht unmittelbar zusammen.

Die Betriebsanleitung ist sehr gut, leider dadurch ihre Oma-Tauglichkeit auch ein wenig länglich. Aber nur eine halbe Stunde später hält der capt'n zum ersten mal seinen Briefkopf in Farbe in der Hand. Wow, der Testabzug aus der Druckerei ist auch auf den zweiten Blick keinen Deut besser.

Und jetzt geht der capt'n Schneengel in seiner Diele spielen.

Montag, 26. Juli 2010

Anrufe morgens um neun

"Wer stört, ich hab' zu tun" denke ich mir und schaue auf die Nummer.

Auweh. Mama. Ab einem gewissen Alter denkt man da instinktiv auch mal an Schlimmeres als ein erneut abgeschmiertes Notebook oder die Schilderung der brandaktuellen Sonderangebote bei Aldi.

Aber es kam viel besser.

Denn ich hab heut Namenstag. Angeblich. Hat mich noch nie gekümmert, hab ich mir noch nie gemerkt, was Mama nicht daran hindert, mich jedes Jahr erneut daran zu erinnern.

So weit so gut, wäre nach 3 Minuten durch gewesen wenn, ja wenn sie mir nicht heute die halbe Liturgie vorgebetet hätte.

Nun bin ich schlauer.

- Ich bin auf krummem Wege der Großvater des Nagelfetischisten und somit schuld sowohl am sonntäglichen Glockengebimmel wie auch der Kirchensteuer und den Kreuzen in Klassenzimmern.

- Regelmässig spende ich dem Tempel (die haben meinen Austritt vor 20 Jahren scheinbar irgendwie verschlampt), aber weil meine Frau unfruchtbar (vulgo hässlich) ist und der Hohepriester meine Kinderlosigkeit als göttliche Missgunst auslegt (ich persönlich lege sie ja als großes Geschenk aus), gehe ich 40 Tage in die Wüste um zu fasten (dies wiederum wäre nicht völlig verkehrt).

- Allerdings hat die Fasterei den Nachteil dass mir Engel erscheinen und ein Kind versprechen, ich glaub ich wäre lieber fett geblieben, aber was willst machen, sagt Dir ja vorher keiner.

- Als Vater von Maria, die ich by the way mit der glubbschäugigen Anna ohne Erbsünde hinter der goldenen Pforte gezeugt habe, bin ich rechtzeitig abgetreten, damit Anna mit ihren späteren lovern noch den ganzen Zoo an Jüngern und Aposteln zeugen konnte.

- Nebenbei bin ich der Schutzpatron der Schreiner, und genau so komm ich mir heute auch vor.

Und als ob das nicht schon alles schlimm genug wäre, die Bauernregel besagt, wenn's heute regnet, folgt ein warmer Winter.

Es gibt so Montage, da lastet das Gewicht der ganzen Welt auf einem ...

Sonntag, 18. Juli 2010

E-Post reloaded

Dunkel erinnere ich mich. Da war mal was. Ein Service von der Deutschen Wunderpost, wo man sich anmelden und ausweisen sollte, damit man dann ... ja was eigentlich ? Ach ja, damit man dann "sicher" einkaufen konnte. Ja genau so war das. www.e-post.de hiess dass, gefühlte 100 Jahre her (also bestenfalls 10). War der flop des Jahres, was die Deutsche Wunderpost aber nicht daran hinderte, das tote Pferd noch ins Ziel zu reiten. Ziel war damals der Verkauf an Lycos (inzwischen auch pleite), samt gesammeltem Adresspool.

10 Jahre später ist die Dummstrahlung offenbar derart intensiv und lange genug verteilt worden, dass man das nochmal versuchen muss. Nicht mal nen neuen Namen hat's gebraucht, die allgegenwärtige Amnesie wird's schon richten.

Diesmal ist's nicht sicher einkaufen. Das neue Bullshit-Bingo heisst sichere Kommunikation mit Behörden. Viel besser. Viel seriöser. Genau richtig für alle, die angesichts eines Finanzbeamten die Hacken zusammenschlagen.

Ich richte mir also ein Postfach ein, sagen wir castagir@e-post.de
Dann fahre ich vier Wochen an den Arsch der Welt, arbeiten, um die Trottel zu bezahlen.
Drei Tage nach meiner Abreise kommt per E-Post ein Knöllchen, weil ich vor der busvorranggeschalteten Ampel nach 5 Minuten die Lust verloren habe und einfach drüber gebrettert bin.
Noch nen Tag später kommt per E-Post die obligatorisch astronomische Steuervorauszahlungsmitteilung. Herzkasper kriegen und hektisch umbuchen kann ich ja nicht , wegen nicht da.
Als ich wiederkomme ist die Kiste aus, weil Netzteil verreckt. Der kleine Gott der Elektronen kichert.

Also gut, keine email, ist eh nur spam. Und ich haue tonnenweise Dreckwäsche in die Trommel und entsorge alle vertrockneten Pflanzen routinemäsig in die Biotonne. Auf dem Weg nach unten kommen mir der Gerichtsvollzieher und der Polizeiobermeister Brenner entgegen.

Der eine nimmt mir meine vertrockneten Geranien ab, der andere puhlt lässig den Führerschein aus meiner Brieftasche, während ich mit den Händen an der Wand stehe.

"Hallo Jungs, äh momang, macht mal piano, was ist denn Trumpf ?" werde ich stammeln.

Polizeiobermeister Brenner wird mich anschauen und mir mitteilen, dass die Polizeidirektion Nordbayern mir vor drei Wochen einen Füherscheinentzug wegen bei-Rot-über-Ampfel-fahren zugestellt habe. Und ich bis gestern Zeit gehabt hätte per E-Post Einspruch zu erheben. Da ich dies nicht getan hätte, käme es nun zum Hausbesuch.

Währenddessen wird der Gerichtsvollzieher zustimmend kichern, die Treppe nach oben gehen und überlegen, ob er lieber die Pornosammlung oder das Kaminholz pfänden soll, beides wäre geeignet, jedwede Steuervorauszahlung spielend zu begleichen ...

Und warum ? Weil "rechtsverbindlich zugestellt" heisst jetzt, eingegangen im Postfach. Und ab diesem Zeitpunkt die Frist läuft. Nicht gelesen ? selber schuld. Am Arsch des Universums nicht per Buschtrommel die mail geholt ? Selber schuld.

Eine mail hat mein Postfach nicht erreicht, weil der Rosa Riese mal wieder Schleifchen ins Kabel gebunden hat oder die Tippse beim Schimpansenamt statt castagir kastenbier geschrieben hat ? Ist mein Problem, weil hier bin ich plötzlich nachweispflichtig im Sinne eines "Vollbeweises". Ich muss nachweisen, dass jemand anderes geschlampt hat. Was ich bei Papier nicht muss. Kein unterschriebener Einschreibezettel ? Och, das tut mir aber leid für Sie, schicken Sie es doch nochmal. Keine Zustellurkunde ? Hach, das ist aber ungeschickt, schicken Sie es doch nochmal.

Aber das richtig geile ist, während die Lackaffen in Uniformen mich ungestraft mit Müll zuschütten dürfen, soll ich 55 cent zahlen, wenn ich drauf antworte, und zwar egal ob ich sage "ich trete aus dem Verein aus", oder "leck mich" oder "erzähl's der Parkuhr". Was sollte ich ihnen auch anderes mitteilen wollen.

Dafür darf ich, wenn ich in Hessen wohne, über diesen Dienst online Lotto spielen. Zwischen 6 und 23 Uhr, Suchtgefahr und so, denn sie denken ja mit, die Nachtwächter. Was allerdigns schwierig werden wird sobald der Gerichtsvollzieher beim nächsten mal versehentlich mein Equipment gepfändet hat.

Aber nicht alles ist schlecht. In drei Jahren wird der ganze Scheiss an 1&1 verkauft, natürlich mitsamt allen bis dahin gesammelten Adressen. Zwei Jahre später geht 1&1 dann pleite, und wir beerdigen diesen Schwachsinn für erneute 10 Jahre. Und in 15 Jahren, beim dritten Versuch, da wackle ich schon so mit dem Kopf, dass mir das scheissegal sein wird.

Mist, ich hatte da doch mal so einen Preis für die Scheissidee der Woche ins Leben gerufen. Irgendeiner der alten Preisträger muss den Kelch behalten haben, nu muss ich erst einen neuen basteln. Während ich das mache kann ich überlegen wer ihn mehr verdient, Klaus Jansen vom BDK oder die Bundesregierung stellvertretend für ihre Referenten die den Gesetzentwurf verbrochen haben. Immer diese schweren Entscheidungen. Idioten aller Länder, sprecht Euch bitte ab, nicht alle auf einmal.

BDK

Die Internetausdrucker haben wieder zugeschlagen.

Ist es eigentlich Zufall, dass sich immer irgendwelche deutschen Kalkhirne in den Medien bis auf die Knochen blamieren ? Oder kommt es mir nur so vor ? An sich sollten die Vollpfosten normalverteilt auf alle Länder sein. Dagegen spricht aber, dass das bisschen internationaler Presse das ich lese, solche Deppen gar nicht zu Wort kommen lässt, entweder, weil es sie woanders nicht gibt, oder weil man andernlands schon als Redaktionsazubi merkt, wenn sich einer lächerlich macht.

Folglich ist es wieder mal ein deutscher Internetausdrucker, und zwar Klaus Jansen, Chefchen himself vom Bund der Deutschen Kriminalbeamten, der einen Reset-Knopf fürs web fordert.

"Wadd is'n een Resedd-Gnopff? Da stelle mer uns mal jaaaanz dumm" würde Prof. Bommel aus der Feuerzangenbowle fragen.

"Een Resedd-Gnopff isse ne Knopf, middem man irschendwas uff eenen vorherigen Zuuusdand zurücksedst, nich wah." würde er sich selber antworten, und dabei unbestimmt mit der rechten Hand in der Gegend rumfuchteln. Und das wusste der Bommel schon 44, als die Feuerzangenbowle uraufgeführt wurde, lässige 40 Jahre bevor ich meinen C64 mit ner Büroklammer resetted habe, wenn ich ihn mal wieder kaputtgespielt hatte.

Klaus Jansen, verbeamteter Internetausdrucker, antwortet so:
"Ein Reset-Knopf ist ein Knopf, mit dem das Kanzleramt Deutschland im Ernstfall sofort vom Netz nehmen könne."

Aha. Klausi, wir haben ein Problem. Und das liegt nicht in Pisa. Denn als Du geboren wurdest, war der Turm da fast noch gerade.

Nu ist Klaus Jansen so um die 55, grobe Richtung, wenn er 2003 mit 48 zum Suppenkasper der Schnittlauchtruppenkapelle gewählt wurde, kommt das grob hin.

44 war er also noch gar nicht geboren sondern schwamm noch fröhlich zehn Jahre auf der Brotsuppe einher. Wenn doch aber der alte Bommel, der 44 gefühlte 80 war, damals schon gewusst hat, was ein Reset-Knopf ist, auf welcher Schule warst Du, Klausi ?

Mensch Klausi Du Gehirnakrobat, da kann ich den zehnjährigen Hosenscheisser von nebenan fragen, selbst der kennt den Unterschied ! Der EIN-AUS-Schalter macht dass das Licht an oder aus geht, der Reset-Taster macht, dass der PC neu bootet, wenn er sich aufgehängt hat !

Hat Dir Deine Hauptschule den Unterschied nicht beigebogen ? Kann ich kaum glauben, denn die ganzen Elektrofritzen waren auf der gleichen Schule wie Du, haben aber trotzdem alle meine Lichtschalter richtig montiert, und nicht stattdessen Taster verbaut.

Klausi, aufgemerkt: Was Du willst ist ein Ein-Aus-Schalter.

So einen wo die Merkel draufhaut, sobald brigitte.de mal down ist. Die ist technisch fast so ein Scharnier wie Du es bist (obwohl Physikerin), aber immerhin hat sie 'nen anderen Physiker geheiratet, der sie vor dem gröbsten Bockmist in Geekland bewahrt. Klausi, hättst mal auch besser' nen Physiker geheiratet.

Der hätte Dir vielleicht auch den anderen schlimmen Zahn gezogen, den mit der Ausweispflicht fürs Internet ... weil sich die in Belgisch-Kongo ja so wahnsinnig nachhaltig durchsetzen lässt ... aber das wär nur ne normale Tellerrand-Idiotie gewesen, also nix, was einem im Konzert der Halbblinden auf wichtigen Positionen hierzulande noch auffallen würde.

Dein Reset-Knopf zum Ausschalten hingegen ist ein Brüller und Du solltest sofort mit dem Kopf nach unten und einem Ethernetkabel im Hintern beerdigt werden. Dann kriegst Du zwar nur posthum was vom web mit, kannst aber wenigstens keinen Stuss mehr reden. Wär das nix ? Na gut, man kann ja mal träumen. Aber wenigstens so ein VHS-Kurs "Haushaltselektronik" sollte drin sein. Ich würd ihn Dir sogar zahlen.

Sonntag, 11. Juli 2010

Fahrplanreform

An unsere verehrten Zugreisenden!

Mit Einführung des Winterfahrplans werden folgende Änderungen in Kraft treten:

Von Juli bis September werden im 8-Stunden-Takt Bus-Shuttles zwischen allen deutschen ICE-Bahnhöfen eingesetzt in der Hoffnung, dass die Klimanlagen in 10 Jahre alten gemieteten Kotzbombern besser funktionieren als in unseren nagelneuen und sauteuren ICEs. Wir planen dies für Ihre Sicherheit um zu vermeiden, dass weitere Schulklassen in unseren gepanzerten ICEs gruppenweise mit Hitzschlag zu Boden gehen und in Bielefeld reanimiert werden müssen.

Von Oktober bis März können unsere ICEs unvermittelt einfrieren und mitten am Arsch der Welt in der Botanik stehenbleiben. Daher werden für Besitzer einer "Bahncard 50" Langlaufskier ausgegeben, Inhaber einer Familienkarte bekommen beim Nachweis entsprechender Fruchtbarkeit zusätzlich einen Schlitten gestellt. Reisende der ersten Klasse ohne Bahncard haben Anspruch auf einen Schneeschuh. Achtung: Für den Winterfahrplan 2010/2011 stehen ausschliesslich linke Schneeschuhe zur Verfügung. Bei Reisen rund um Weihnachten übernehmen Berner Sennhunde die Führung zum nächsten Weihnachtsmarkt, wo Sie auf unsere Kosten ein gefrorenes Kaltgetränk erhalten.

Von April bis Juni kann an allen Tagen normal gefahren werden,
- wenn die Temperaturen ganztägig im Bereich von -10 bis +30 Grad liegen
- wenig Niederschlag fällt (elektrische Probleme bzw. Vereisung)
- alle innerdeutschen Flüge ausgebucht sind
- alle in Deutschlanf zugelassenen PKW in der Werkstatt sind.

Sollte sich heraustellen, dass Fahrgäste trotz funktionierendem Auto oder der Möglichkeit zu fliegen den Zug nehmen, werden diese von unseren Servicekräften nachts um drei an einem beliebigen Bahnhof ausgesetzt.

An allen Tagen kommen auf allen Strecken Dampflokomotiven mit offenen Güterwaggons zum Einsatz. Die wurden zwar von den (Ur-)-Grossvätern der heutigen Ingenieurgeneration entwickelt und zusammengeschweisst, haben aber den Vorteil, einfach zu funktionieren statt alle zwei Bahnhöfe auszufallen.

Für Einbussen hinsichtlich des Komforts bitten wir um Ihr Verständnis.
Ihre Deutsche Wunderbahn,
Staatbetrieb mit Wucherpreisen und Börsenambition.

Dienstag, 6. Juli 2010

Scheiss auf Lichterketten

.. und Ostermärsche.

Das da (sound einschalten) ist die geilste Friedensdemo, die ich jemals gesehen hab. Die Jungs kriegen vermutlich 'nen hammermässigen Einlauf, aber eigentlich hätten sie 'ne Medaille verdient.

Update:
Ah, BILD hat's dank Reuters auch schon.
logo

a life less ordinary ?

.


counter

Bam Bam The Plunderer
Everyday
Geek-Content
Reality bites
Shortstop
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren