Mittwoch, 1. September 2010

Stellenausschreibung

Kann mir das bitte jemand programmieren ?

Projektabwicklung

Gerne bis gestern, danke.

Montag, 30. August 2010

Windows 7 sucht nicht in allen Dateien

Achtung, geek-Content ! Hausfrauen, Kinder und Herzkranke bitte weiter gehen, es gibt hier nichts zu sehen.

Windows verblüfft ja immer wieder mit der Fähigkeit, bestimmte eingeübte Dinge in einer neuen Version entweder per default gar nicht mehr zu können, oder die Funktion dafür so gut zu verstecken, dass nicht mal mehr google einen weiter bringt.

Heute: Die Suche in Dateien, am Beispiel von SQL

Stellen wir uns mal vor, wir haben Dateien vom Typ "*.sql" auf der Platte, weil wir SQL-Server programmieren. Wir wissen ganz genau, dass in einer davon der Text "BitSet" vorkommt, weil wir vor Unzeiten mal mit Bitoperationen rumgepfuscht hatten.

(Es könnten auch pdf-Dateien sein, und man hat keinen PDF-Reader installiert, oder, oder...)

Stellen wir uns weiter vor, auf der Maschine wo die Daten liegen ist keine Anwendung mit SQL-Dateien verknüpft ... weil wir sowas nur in VMs bearbeiten oder es ein Fileserver ist oder ... jedenfalls weiss Windows 7 nicht, wie es mit SQL-Dateien beim öffnen umgehen soll.

Ganz Mensch gibt man im Suchfeld ein: .sql text:BitSet, soweit so gut, nicht wirklich intuitiv aber wir wollen nicht maulen, doch man ahnt es schon, manche Sachen ändern sich nie ... der Explorer wird unseren Suchbegriff nicht finden, toll. Benennt man die SQL-Datei auf .txt um verkündet er jedoch freudestrahlend, den Suchbegriff gefunden zu haben.

Nun wird man kaum seine ganzen Dateien auf der Platte auf .txt umbennen wollen, nur damit der Explorer den Inhalt durchsucht.

Unter XP war das einfach:
regedit HKEY_LOCAL_MACHINE \ SYSTEM \ CurrentControlSet \ ContentIndex -> FilterFilesWithUnknownExtensions von 0 auf 1.

Und Windows 7 ist es ... anders.
  • Systemsteuerung
  • Leistungsinformationen und Tools
  • Indizierungsoptionen anpassen
  • Knopp "Erweitert"
  • Lasche "Dateitypen"
  • ... und nu gräbt man die Dateitypen durch um die es geht und stellt jeweils ein, dass bitte nicht nur die Eigenschaften indiziert werden sollen, sondern bitte auch die Dateiinhalte ...
  • ... gibt's die Endung noch nicht, fügt man sie hinzu.


Und 'schon' hat man die Möglichkeit, auch zu finden was man sucht. Ist doch herrlich, ein simples naturwissenschaftliches Diplom reicht nach wie vor völlig aus, um Windows zu bedienen.

Diesen August

hätte ich Pflanzen auf dem Balkon haben sollen. Ich hätte sie nicht einmal giessen müssen.

Kann man Teichrosen eigentlich in Blumenkästen setzen ?
Oder gibt's irgenwelche anderen schwimmenden Pflanzen ? ... alles andere wär ja ersoffen.
Kommen Teichfrösche bis in den zweiten Stock ? ... wär ein Argument dagegen.

Ich hätte in Biologie besser aufpassen müssen, irgendwie hab ich bei Prilblumen aufgehört.

Sonntag, 29. August 2010

Kulturcontent

Ich bin ja nu wirklich kein Klassikfan, weiss jeder. Aber es gibt ein paar Menschen die wissen, dass Smetana's Moldau 'mein Stück' Klassik ist.

Einer hat mir heute einen Gefallen tun wollen. Berliner Symphoniker, dirigiert von Karajan.

Oh je. Wir Deutschen können ja vieles, aber von solchen Sachen sollten wir einfach die Finger lassen. Technisch einwandfrei gespielt und dirigiert, keine Frage ... perfekt, bloss tot.
Himmel Arsch und Zwirn, das ist nicht Wagner! Und eben weil's keine sechs Stunden lang ist und man als Dirigent nicht drauf achten muss, dass einem die Hälfte des Publikums nicht unterwegs wegstirbt, muss man da auch nicht durchgaloppieren wie eine Horde Büffel!

Zum reinhören, es reicht der Auschnitt 1:00 bis 3:00:

Die Humtata-Version.

Als Vergleich, nur so als Beispiel (die schönste langsame Version die ich kenne konnte ich nicht finden, Kubelik mit dem tschechischen Symphonieorchester): Michael Holmes, Varna Philharmonic Orchestra, Bulgarien

Tja, und auch wenn es unpopulär ist, sowas zur Zeit zu sagen: Die Slawen haben das Gen, diese Musik zu spielen, wir haben's nicht.

...

Und nu darf ich auch noch feststellen, dass mein heissgeliebter Wray & Nephew White Overproof 62,8% nicht nur bei mir, sondern offenbar auch beim dealer meines Vertrauens leergesoffen ist. Keinen Schreibtisch gefunden und nix um den Frust runterzuspülen, was bitte hab ich verbrochen ?

Samstag, 28. August 2010

Vermöbelt

Die Odyssee geht nun schon einige Wochen. Der capt'n bildet sich ein, dass er für seine Brücke eine neue Schaltkonsole braucht.

Die Anforderungen sind mehr oder weniger banal: Rund zwo mal ein meter, elektrisch höhenverstellbar, nicht potthässlich, der unvermeidliche Kabelbaum irgendwie halbwegs ausser Sicht versteckbar.

Sollte doch lösbar sein. Ich glaube heute war der vierte oder fünfte Samstag, den ich in den diversen Möbelhäusern, Einrichtungshäusern, Designmöbelhäusern und wie sie sich alle nennen, verbracht habe.

Mir tun die Hax'n weh, wiedermal. Und ich sitze an meinem praktischen, grossen, aber potthässlichen Schreibtisch, wiedermal.

Nun muss man wissen, dass ich zwar ein Arbeitszimmer besitze, aber in der Realität mein Wohnzimmer mein Arbeitszimmer ist. Nicht dass die restliche Einrichtung es verlangen würde, aber ich habe den Anspruch, etwas 'schönes' zu wollen, nicht etwas 'praktisches'.

Und nachdem ich bei einem (ansonsten sturzlangweiligen) Kunden den Vorteil höhenverstellbarer Schreibtische kennengelernt habe, wo man sich nach dem Mittagessen mit dem dicken Ranzen nicht in einen Stuhl quetschen muss, sondern den Tisch auf 1,30 hochfährt und mal 10 Minuten steht, will ich so ein Teil haben.

Jaja, ich weiss, Luxusproblem, jammern auf höchstem Niveau. Ich will ihn aber trotzdem. Und das gerne in schön.

Nu hast Du als Kunde mehrere Möglichkeiten.
Du kaufst ein Teil das die Funktion hat, stabil ist, dafür aber die Optik einer Einbauküche aus den 70ern hat.

Hat es nicht gereicht, Schuhe, Klamotten und den ganzen anderen Plunder retromässig aufzuwärmen ? Können Möbel denn wirklich nur noch eierschale hochglanz, barbie-kompatibel oder Gelsenkirchner Barock sein ?

Oder Du kaufst ein Teil das die Funktion hat, aber so fragil aussieht, dass schon die Aussicht, den ganzen Elektroschrott darauf abstellen zu müssen ein leichtes Röcheln der Mechanik erahnen lässt.

Es ist nicht so, dass ich eine Nummer auf diesem Tisch würde schieben wollen, nur um das klarzustellen. Ich will nur auch mal die Hax'n drauf ablegen, die Tastatur auf dem Schoss ohne mir Gedanken zu machen, ob der ganze windige Mist vor mir jetzt gleich zu Holzspänen zerfällt.

Und so hab ich mich hochgearbeitet, rein budgettechnisch. Anfangs noch in Hinz-und-Kunz-Möbelläden mit und ohne Selbsttransport und Inbusschlüssel unterwegs, bin ich mittlerweile dazu übergegangen, sogar völlig irrational gepreiste Läden aufzusuchen, in der Hoffnung, dass wenn ich nur genug Geld in die Hand nehme, ich auch bekomme was ich will.

Die Metropolregion Franken hab ich durch. Wo soll ich als nächstes suchen, Vorschläge anyone ? Muss ich ins Ausland ? Gibt's irgendwo einen begnadeten Daniel Düsentrieb ?

Dienstag, 24. August 2010

Na sowas

Kevins bekommen schlechtere Noten, lese ich grade auf SPON. Weil die Grundschullehrer Vorurteile gegenüber bestimmten Vornamen haben.

Na das ist ja eine Überraschung.

Wenn der Kevin heute in die Grundschule geht, dann ist er zwischen 6 und 10 Jahren alt. Das heisst, seine Eltern haben ihn irgendwann in dieser Zeit Kevin getauft.

Obwohl Ingo Appelt den Namen Kevin schon vor zehn Jahren für alle Zeiten untragbar gemacht hat. Obwohl seither Kevin weniger einen Namen als eine Diagnose darstellt.

Sind wir doch mal ehrlich: Eltern, die ein Kind trotzdem so nennen sind doch Patient 0 bei BSE. Und die Lehrer haben kein Vorurteil, sondern ziehen gesunde Rückschlüsse vom Sohn auf die Qualität des zugrundliegenden Genpools.

Ich sehe in 20 Jahren lauter 30-jährige Kevins mit Schrotflinten um die Häuser ziehen und den gerontologischen Kollaps der Gesellschaft mindern. Und sie gehören alle freigesprochen.
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a life less ordinary ?

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