Montag, 28. Juni 2010

Scheisstiming

Sich um 7 ins Auto zu setzen ist ok, da ist die A9 noch nicht rappelvoll.

Das Thermometer da schon 20 Grad anzeigen zu sehen ist verwunderlich, aber ok.

In der Holledau eine halbe Stunde zu stehen, weil irgendein Schlafwagenschaffner seine Karre in die Rabatten gesetzt hat, ist unvermeidlich, weil, ja weil shit happens.

Aus dem Stau raus zu sein und in den nächsten an der Baustelle der Ewigkeit vor Allershausen einzutauchen, ist unvermeidlich, weil amtlich angeordneter Schwachsinn, denn freilich macht man eine 10 Kilometer lange Baustelle nur dann auf, wenn sie vor den Sommerferien garantiert nicht mehr geschlossen werden kann.

In diesem zweiten Stau zu sinnieren, wo man eigentlich hin will, ist gefährlich.

Aufs Thermometer zu schauen (die Scheisstechnik in den modernen Kutschen zeigt einem ja zwangsweise jeden Furz an) ist gefährlich.

Abzuschätzen, dass es gegen 10 um die 28 Grad, und gegen 12 um die 32 Grad haben müsste, ist logisch.

Weise nickend festzustellen, dass man genau heute ausgerechnet in eine Grossbäckerei fährt, weil es dort ja so angenehm kühl ist, ist sonnenklar.

Mal wieder ein grandioser Querschläger seitens des grossen Kürbis. Ich hab ihn von seiner Wolke bis runter kichern hören.

Und weil das so schön war, machen wir das morgen doch gleich nochmal. Ich tippe mal auf 34 Grad gegen 11 Uhr. Wär ihm zuzutrauen. Ich sollte Termine nur noch auf Zuruf machen, nix mehr mit zwei, drei Wochen Planung im Voraus. Das gibt ihm einfach zu viel Zeit, mit dem Wetter rumzuspielen.

Sonntag, 27. Juni 2010

Improvisation

Sämtliche Eiswürfel sind aufgebraucht, nun geht es an die Beobachtung des nächsten Gegners, Bamboleeeeeeo oder Evita.

Und ... da waren sie wieder, meine Lieblingsversager von Kabel Deutschland ! Erstaunlich genug, dass sie das Spiel gegen England nicht verpfuscht haben, in so was sind sie nämlich Meister. Aber vermutlich waren sie einfach nur zu langsam, sonst hätten sie das hingekriegt.

Statt der ARD zeigt der Prekariatssender RTL das Spiel Sombreros gegen Koksnasen, soweit so gut, den Netzer hab ich für heute ja nu auch wirklich satt. Und da haben die Helden der Technik ihre zweite Chance dann eiskalt verwandelt.

Kabel Deutschland mag Günther Netzer, und verweigert mir konsequent den Ton zum Bild. Statt O-Ton senden die Schwachmaten von Kabel Deutschland lieber einen konstanten, hochfrequenten Pfeifton in die fränkische Welt. Es ist bisschen, als sässe ich vor der Waschmaschine, in der ein kleiner Kloppo und ein ebenso kleiner Jauch miteinander Pantomime spielen.

Nu weiß ich wenigstens, wieso ich auch einen Fernseher im Schlafzimmer stehen hab. Der ist nämlich über DVB-T angeschlossen und hat dank dieser eingebauten Schwachmatenumgehung astreinen Ton. Und wird darum nun so laut gedreht, dass ich ihn bis ins Wohnzimmer hören kann.

Danke schön, Ihr Armleuchter, und wohin darf ich Euch die Stromrechnung schicken ?

Update 20:21
Kurz vor Anpfiff entschliesst sich die Versagertruppe zum Testbild, mit ohne Pfeiffen. Möglicherweise ist ja einer aufgewacht, als entzückte Fans einen Molotovcocktail ins Betriebsgebäude geworfen haben. Der Ton aus dem Schlafzimmer ist hervorragend, und vollkommen synchron zum Testbild, sonst hinkt er ca. 1 Sekunde hinterher.

Update 20:54
Seit ner halben Stunde Testbild. Respekt. Kann einer den Lötkolben nicht bedienen oder was ?

Mittwoch, 16. Juni 2010

Die Lebensmittelampel kommt nicht

An sich war es ja klar. Mein Opa hat immer gesagt: "Wenn Du Hufschlag hörst, denk an Pferde, nicht an Zebras!"

Wenn die Brüsseler Pfannkuchengesichter hingegen Hufschlag hören, denken Sie an 5-beinige, karierte Wolpertinger mit einer Schwanzlänge von 17cm ("DIN EN 600", mittlerweile ersetzt durch "EN ISO 4074").

Also finden wir (die Deppen in Brüssel sind ja schliesslich von uns gewählt) es auch weiterhin gut, auf Packungen zu lesen "31g Zucker bei einer Portionsgrösse von 81g".

Ist das nun viel ? Wieviel sind 81g Cornflakes, ein Frühstück für einen magersüchtigen Zwerg oder für einen Bergmann ? Könnt man ja ersetzen durch einen fetten roten Kringel bei Zucker auf der Packung. Könnte man.

Ich hab Euch Arschlöcher ja nicht gewählt, aber ich hab auch den Vorteil rechnen zu können, und ich weiss, dass es viel ist.

Die Omi von nebenan ist froh wenn sie an der Kasse die 2,46 Euro unfallfrei aus der Geldbörse bekommt. Für Ali Özdal vom Gemüsestand gilt "alles wo unter 1kg is nix viel". Und die Teppichratten, deren einzige Bildung aus der Rückseite von Cornflakesschachteln besteht können alles, nur nicht kopfrechnen. Aber rot, gelb und grün unterscheiden können sie, sonst sorgt Darwin für ihr vorzeitiges Ende, nicht durch Herzverfettung oder Adipositas, sondern durch Strassenverkehr.

Bewertung:
Ampel

Dienstag, 15. Juni 2010

Playlist - reloaded

Letzte Woche zu leise, zu wenig Wuppdizität. Muss man was machen.

Montag:
Metro Station - Shake it

Dienstag:
Gary Go - Wonderful
... gefällt mir immer noch

Mittwoch:
Mark Morrison - Return Of The Mack

Donnerstag:
Linkin Park - New Divide
... muss ich arg früh raus

Freitag:
Billy Idol - Rebell Yell
... muss ich noch früher raus

Samstag:
Marc Cohn - Walking in Memphis
... zum runterfahren.

Sonntag:
Journey - Seperate Ways
... kann ich grad noch hören bevor mich die Autobahn sieht

Montag, 7. Juni 2010

The Runner

... rannte heut früh mehrmals, kein echtes Wunder nach unter drei Stunden Schlaf.

Aber es gibt einen Moment, zur Zeit gegen 04:15, wo es noch tiefe Nacht ist und ich erahne nur dass es heller wird. Eine herrliche Zeit, fast zu schön um einzuschlafen.

Nur wenn ich dann nicht die Augen auf standby stelle kann ich gleich wach bleiben, nur 20 Minuten später beginnt die Vogelmeute in den Bäumen rattig zu werden und loszuzwitschern.

Jagen Eichhörnchen eigentlich Vögel ? Wenn ja, muss ich dem rotbraunen Quirl, der heute mittag ziellos aber wieselflink durch die Krone der Birke vorm Fenster getobt ist, die Daumen drücken.

Playlist

Paar Wecker remixed, damit ich diese Woche nicht wieder einen wichtigen Termin verschlafe:

Weil Das Rattenrennen wieder los geht:
Montag

Weil Montage grundsätzlich zu kurz sind und ich hundsmüde sein werde:
Dienstag

Weil einer immer noch geht, und weil Oli Kahn recht hatte ... einfach immer weitermachen:
Mittwoch

Weil ich weiss, dass ich gut bin, es aber trotzdem gern höre:
Donnerstag

Weil sich mein Hirn nach vier Tagen so anfühlt wie die ersten 5 Sekunden:
Freitag

Weil man vom Wochenende träumen muss, auch wenn es wieder nicht stattfindet:
Samstag

Um mich seit '85 (25 years ... das ist lebenslänglich) daran zu erinnern, wofür ich den ganzen Scheiss mache:
Sonntag

Bei maximaler Lautstärke als hochaufgelöste MP3s in einer Schleife bis ich an den Schreibtisch hechte/krieche ... den ein oder anderen Titel werden die Teppichrattendompteure in der Praxis unter mir mehr als einmal hören, fürcht ich ... und ggf. mit dem Besenstil den beat an der Decke mitklopfen, aber alles was mich wach macht ist gut ... : CoolPlayerPortable.exe +repeat "Lala Datei.mp3"
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a life less ordinary ?

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